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Was für Informationen und Daten werden für eine gute Tourenplanung benötigt?

Um zu klären, was die Mindestanforderungen an die Daten für eine gute Tourenplanung sind, muss zunächst definiert werden, was der Begriff Tourenplanung überhaupt bedeutet: Unter Tourenplanung versteht man die Zusammenfassung von Aufträgen zu einer oder mehreren Touren und die Festlegung der (Stopp-)Reihenfolge innerhalb der Touren. Dem können unterschiedliche Optimierungsziele (wie bspw. Minimierung von Kilometern, Minimierung der Anzahl benötigter Fahrzeuge, allgemein eine Kostenminimierung, etc.) zugrunde gelegt werden.

Was bedeutet nun eine „gute Tourenplanung“ aus unserer Sicht? Kurz gesagt: Eine optimierte Planung, die gleichzeitig operativ umsetzbar ist. Denn was bringt eine Einsparung von bspw. 15 Fahrzeugen, wenn die Planung unter „Laborbedingungen“ durchgeführt wurde, operativ aber nicht umsetzbar und damit nicht realistisch ist?

Grundsätzlich gilt: Je mehr/detailliertere Informationen mitgegeben werden, desto besser – im Fall von realistischer – wird die Tourenplanung auch. Im Gegensatz dazu wird der Software mehr Optimierungsspielraum geboten, je weniger Planungsrestriktionen mitgegeben werden.

Ein einfaches Beispiel hierfür ist die Planung mit einer fix vorgegeben Fahrzeug-Gebietszuweisung. Dies schränkt das Optimierungspotential natürlich ein. Gibt es keine Gebietsbeschränkungen, stehen deutlich mehr Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung und es können in der Regel noch einmal deutlich mehr Fahrzeuge eingespart werden.

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Beispiel Gebietsdefinition in Smartlane Transport Intelligence

Die Mindestanforderung an die Daten hängt demnach von der Branche und dem jeweiligen Anwendungsfall ab. Je nach Anwendungsfall kann bereits mit einem Minimum an Daten ein gutes und realistisches Planungsergebnis erreicht werden. Dies umschließt folgende Informationen:

Sendungsinformationen:

  • Sendungsnummer zur eindeutigen Identifikation der Sendung
  • Kundennummer oder Name des Kunden zur eindeutigen Identifikation
  • Adresse inkl. Straße und Hausnummer des Kunden für eine optimale Geocodierung und Stoppbildung
  • Mindestens eine Ladedimension (z.B. Gewicht oder Stellplatzanzahl) zur Berechnung der bestmöglichen Kapazitätsauslastung. Wenn nur eine Dimension verwendet wird, sollte dies diejenige sein, die in der Regel den begrenzenden Faktor darstellt
  • Sendungsart (Zustellauftrag oder Abholauftrag)
  • mögliches Liefer- bzw. Abholzeitfenster einer Sendung

Fahrzeuginformationen:

  • Name des Fahrzeugs
  • Adresse des Depots an dem die Tour des Fahrzeug beginnt
  • Die maximale Ladekapazität für die in den Sendungsinformationen angegebene Ladedimension
  • Früheste Abfahrtszeit des Fahrzeugs
  • Maximale Tourdauer des Fahrzeugs oder einen Zeitpunkt, wann die Tour spätestens beendet sein muss

Im Schnitt verwenden Smartlane-Kunden 15 Parameter/Dateninformationen auf Sendungs- sowie 17 Parameter auf Fahrzeugebene, um den individuellen Anwendungsfall bestmöglich (optimiert und gleichzeitig operativ umsetzbar) abzubilden.

Sie möchten Ihren Anwendungsfall mit uns besprechen? Unsere Experten beraten Sie gerne und definieren mit Ihnen zusammen die benötigten Daten, um ein praxisnahes und optimales Planungsergebnis gemessen an Ihren individuellen Wünschen zu erreichen.


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